Zahnunfall: Jede Minute zählt

Schnell ist es beim Herumtoben, Spielen, Fahrradfahren oder Sport passiert: Rund 50 % der Kinder und Jugendlichen haben bis zu ihrem 16. Lebensjahr einen Zahnunfall. Doch wenn er eintritt, trifft dies Betroffene und Eltern meist unvorbereitet. Jedoch kommt es auf sofortiges Handeln an. Denn ausgeschlagene Zähne oder Zahnteile können innerhalb von Minuten absterben. Bewahrt man sie jedoch richtig auf und sucht sofort eine Zahnklinik auf, können sie häufig gerettet und wieder eingesetzt werden. Dies gilt auch für Erwachsene.

Dazu müssen der Zahn bzw. die Bruchstücke sofort in eine Zahnrettungsbox (erhältlich in der Apotheke) gelegt werden. Diese enthält eine Lösung, die den Erhalt der Zahnzellen 12–48 Stunden gewährleistet und die Chancen auf den Erhalt des Zahnes erhöht. Wenn keine Apotheke und Zahnrettungsbox verfügbar ist, kann man den Zahn in H-Milch einlegen, die ihn über ein bis zwei Stunden am Leben erhalten kann. Unabhängig von der Verwahrung: Nach dem Ereignis sollte man sofort einen Zahnarzt oder besser eine Zahnklinik aufsuchen.

Die Initiative proDente e. V. bietet unter der Telefonnummer 01805/55 22 55 oder auf www.prodente.de unter dem Menüpunkt „Service – Broschüren für Patienten“ weitere Informationen zum Thema an.

Foto: chesky/Stock Adobe

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