Zahl der Erwerbstätigen so hoch wie nie

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist auf einem neuen Höchststand. Trotz einer um 0,2 % gesunkenen Bevölkerungszahl von 81,6 Millionen gab es im Jahr 2018 41,9 Millionen Erwerbstätige in Deutschland. Das entspricht einem Plus von 0,6 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Zahlen zu meldepflichtigen (949.309; -0,6 %) und tödlichen Arbeitsunfällen (541; -4,1 %) sind hingegen weiter rückläufig.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) schätzt, dass im Jahr 2018 etwa 708 Millionen Arbeitstage durch Erwerbsunfähigkeit ausgefallen sind. Dies führte zu einem geschätzten Produktionsausfall anhand der Lohnkosten von rund 85 Milliarden €. Wird der Verlust an Arbeitsproduktivität einbezogen, gingen der deutschen Volkswirtschaft damit rund 145 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung verloren. Dabei entfallen 21,9 % der Ausfalltage auf Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, 15,8 % auf psychische und Verhaltensstörungen und 14,6 % auf Krankheiten des Atmungssystems.

Im Vergleich zum Vorjahr gab es mehr Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit (82.622; +3,6 %). Die größten Anstiege von Verdachtsanzeigen finden sich bei der Berufskrankheit Hautkrebs durch UV-Strahlung (+15,8 %) und bei Lärmschwerhörigkeit (+7,7 %). Bei der Berufskrankheit Hautkrebs durch UV-Strahlung stieg sowohl die Zahl der Anerkennungen (+7,6 %) als auch die Zahl der neuen Rentenfälle (+46,5 %).

Quelle: www.baua.de

Foto: © Katarzyna Bialasiewicz - stock.adobe

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