Was Sie zum Frühstück auf keinen Fall essen sollten

Mittlerweile wissen wir, dass ein Frühstück weder den Stoffwechsel ankurbelt noch beim Abnehmen hilft. Wer aber gerne morgens frühstückt, sollte zu den richtigen Zutaten greifen: Vitamin-, eiweiß- und ballaststoffreiche Lebensmittel verhelfen zu einem guten Start in den Tag und liefern dem Körper wichtige Nährstoffe. Ein ungesundes Frühstück dagegen macht schlapp und müde. Zehn Nahrungsmittel sollten Sie deshalb morgens meiden.

1. Zuckerhaltige Cerealien

Süße Cerealien finden sich auf den meisten Frühstückstischen, von Schokomüsli über Cornflakes bis zu süßen Dinkelflocken oder Zimtchips. Meist wird auf den Verpackungen mit Vitaminen, Mineralstoffen und Vollkorn geworben. Leider sind die meisten Cerealien in Wahrheit aus hoch verarbeitetem Weizenmehl gemacht und bestehen zu bis zu 50 % aus Zucker. Gerade für Kinder ist dieser Zuckergehalt belastend, da sie oft bereits durch das Frühstück die Hälfte ihres täglichen Bedarfs gedeckt haben und ihre Zähne Schaden nehmen. Greifen Sie daher statt zu verarbeiteten Müslis und Cornflakes lieber zu Haferflocken mit Joghurt und frischem Obst, z. B. einfach etwas frisches Obst mit 1 EL Zitronensaft, 1 TL Honig oder Ahornsirup, einer Handvoll Nüssen und 100 g Joghurt.

2. Toast

Toast am Morgen ist schnell zubereitet. Doch das Weizenmehl ist stark verarbeitet und enthält so gut wie keine Ballast- oder Nährstoffe, dafür umso mehr Kohlenhydrate. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel kurzfristig hochgepuscht und fällt dann wieder rapide ab. Dies führt nur zu einem kurzen Sättigungsgefühl und fördert Heißhungerattacken. Greifen Sie stattdessen lieber zu Vollkorn- oder Dinkelbrot.

3. Fruchtsäfte

Fruchtsäfte und Smoothies gelten als gesund, enthalten aber etwa so viele Kalorien wie Cola – umgerechnet 30 Stück Würfelzucker pro Liter. Häufig sind überflüssige oder schädliche Stoffe wie Vitamin A und E, Zucker, Süßstoffe und Aromen zugesetzt. Auch die natürlichen Fruchtsäuren und allergene Inhaltsstoffe, z. B. aus Apfel oder Kiwi, verträgt nicht jeder. Daher sind Wasser oder ungesüßter Tee die bessere Wahl.

4. Pfannkuchen

Ob klassisch als Apfelpfannkuchen oder amerikanisch mit Ahornsirup und Butter: Pfannkuchen sind lecker und schnell zubereitet, enthalten aber auch jede Menge Kohlenhydrate und je nach Zubereitung noch viel Fett und Zucker.

5. Croissants

Der Klassiker aus Frankreich schmeckt, enthält aber 21 % Fett und über 400 Kilokalorien pro Stück – und gehört damit eher in die Süßwarenabteilung als auf den Frühstücksteller.

6. Fruchtjoghurt

Fruchtjoghurt zählt – auch wenn er fettreduziert ist – mit einem Zuckergehalt von 10–15 % wie Cornflakes und Schokomüsli zu den Süßigkeiten. Stattdessen eignet sich fettreduzierter, reiner Naturjoghurt mit frischem Obst.

7. Müsliriegel

Müsliriegel verlocken als schnelles Frühstück, enthalten aber mit durchschnittlich 125 Kilokalorien so viel Energie wie Schokoriegel gleicher Größe. Hinzu kommen verschiedenste Aromastoffe, Emulgatoren und Fettzusätze. Als Alternative können Sie sich selbst Müsliriegel backen, z. B. mit Dinkelflocken, Wasser, Kokosraspeln, gehackten Mandeln und Trockenfrüchten sowie etwas Honig und Butter.

8. Wurst

Wurst zählt zu den ungesündesten Lebensmitteln, v. a. am Morgen. Sie enthält nicht nur etwa 30 % ungesundes, gesättigtes Fett, das schnell dick macht, sondern auch je nach Sorte reichlich Salz, krebsförderndes Nitrit, Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker und Farbstoffe. Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) sollte der Mensch pro Woche maximal 300–600 g Fleisch (einschließlich Wurst) essen.

9. Latte Macchiato

Vollautomaten zaubern raffinierte Kaffeevariationen. Die meisten davon sind durch Zusatz von Zucker, Milch, Sahne oder Sirup jedoch wahre Kalorienbomben mit 200–300 Kilokalorien pro Tasse. Allein durch das Verwenden fettarmer Milch und das Weglassen von Zucker können Sie diese Werte auf ein Viertel senken.

10. Nuss-Nougat-Creme

Nuss-Nougat-Creme ist Kult. Doch mit zwei Scheiben Brot – mit der schokoladigen Creme bestrichen – hat ein Erwachsener am Morgen bereits die empfohlene Zuckermenge für einen ganzen Tag zu sich genommen. Dies gilt auch für das enthaltene Fett. Meist besteht dieses zudem aus Palmöl, aufgrund des hohen Gehalts an gesättigten Fettsäuren eines der ungesündesten Pflanzenfette. Dies kann rasch zu einer Verschlechterung der Blutfettwerte führen und das Risiko für Arteriosklerose und Diabetes steigern.

Die genannten Zutaten eignen sich nicht für das tägliche Frühstück. Sie können sie aber bedenkenlos bei einem gelegentlichen Sonntagsbrunch genießen.

Quelle: EAT SMARTER, Portal für ausgewogene Ernährung, Fitness und Gesundheit, www.eatsmarter.de

Foto: © Daisy Daisy - stock.adobe

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