Überraschendes Superfood: Spinat

Der früher oft verpönte Spinat hat sich zum leckeren und gern gesehenen Darling gesundheitsbewusster Genießer gemausert. Aus gutem Grund, denn Spinat ...

  • ... liefert Vitamin A, das für Sehkraft und Haut eine ganz entscheidende Rolle spielt. Mit 800 µg/100 g gehört Spinat zu den besten Vitamin-A-Quellen.
  • ... stärkt die Nerven: Mit 58 mg/100 g Magnesium wirkt Spinat entspannend auf Nerven und Muskeln.
  • … versorgt uns mit Eisen: Auch wenn der Eisengehalt früher aufgrund eines Kommafehlers angeblich beim Zehnfachen lag – mit rund 4 mg/100 g enthält Spinat immer noch eine üppige Portion des Mineralstoffs, der die Blutbildung fördert. Besonders gut kann der Körper dieses Eisen verwerten, weil Spinat auch Vitamin C enthält.
  • ... schützt die Zellen: Mit 1,4 mg/100 g Vitamin E liegt Spinat vor vielen anderen Gemüsesorten. Er schützt damit vor freien Radikalen und beugt vorzeitigen Alterungsprozessen vor.
  • ... wirkt sanft entwässernd: Bei 554 mg/100 g Kalium gehört Spinat zu den Lebensmitteln, die Wasseransammlungen im Körper auf sanfte Art beseitigen können. Dies gilt vor allem roh, zum Beispiel im Salat oder Smoothie.
  • ... macht fit: In 100 g frischem Spinat steckt mit 51 mg sogar etwas mehr Vitamin C als in Orangen! Umso wichtiger, dass Spinat nur kurz gegart wird, denn sonst geht viel davon verloren.
  • ... kann beim Abnehmen helfen: Sehr wenige Kalorien, fast kein Fett und kaum Kohlenhydrate – Spinat kommt aus gutem Grund auch in Diäten besonders oft auf den Speiseplan!

Von Mai bis Ende Oktober ist Spinatzeit. Wer das gesunde Blattgemüse gerne isst, kann sich kaum vorstellen, dass ganze Generationen deshalb ungute Erinnerungen an ihre Kindheit hatten. Das liegt v. a. daran, dass wir heute andere wohlschmeckendere Sorten auf den Tisch bekommen. Zum anderen ist die früher übliche Zubereitung als gehackter, zerkochter Brei kaum noch üblich. Stattdessen kommt inzwischen immer häufiger Spinat in seiner leckersten Form – als Blattspinat – auf den Tisch. Junger Frühjahrs- und Sommerspinat hat kleinere, zarte und hellgrüne Blätter. Spinat aus später Ernte dagegen ist dunkelgrün, hat große und feste, fleischige Blätter. Wer übrigens Spinat mit Milchprodukten kombiniert, neutralisiert die enthaltene Oxalsäure, die die Eisenverwertung im Körper erschwert. Sie ist auch der Grund, weshalb man bei Nierensteinen auf Spinat verzichten sollte.

Tipp: Lachs-Spinat-Pasta (20 min, 612 kcal)

Zutaten für vier Portionen: 500 g Vollkornnudeln (z. B. Penne), Salz, 1 Knoblauchzehe, 1 rote Zwiebel, 1 Bio-Zitrone, 2 EL Olivenöl, 300 ml Gemüsebrühe, 3 EL Frischkäse, 250 g Lachsfilet, 80 g Spinat, Pfeffer

Zubereitung: Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung bissfest garen. Anschließend abgießen. In der Zwischenzeit Knoblauch und Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale abreiben. Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Zitronenabrieb zugeben und Gemüsebrühe angießen. Frischkäse einrühren und einmal aufkochen lassen. Anschließend Hitze reduzieren. Lachsfilet in mundgerechte Stücke schneiden, zur Sauce geben und etwa 5 Minuten garziehen lassen. Spinat waschen und trocken schleudern. Mit den Nudeln zum Lachs geben, mit Pfeffer würzen und gut vermengen. Lachs-Pasta mit Spinat auf vier Teller verteilen und servieren.

Quelle: EAT SMARTER, Portal für ausgewogene Ernährung, Fitness und Gesundheit, www.eatsmarter.de

Foto: © sriba3 - stock.adobe

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