Sport in der Kindheit: Stärkt die Knochen lebenslang

Bewegung in der Kindheit sorgt für stärkere Knochen, auch im späteren Leben. „Empfehlenswert sind Sportarten, die hohe Kraftspitzen und vielseitige Kraftwirkungen beinhalten, wie Sprünge, Antritte, Stopps, Richtungswechsel beim Laufen oder Rotationsbewegungen. Leichtathletik, Gymnastik und viele Ballsportarten, wie z. B. Fußball, gehören zu den besonders „knochenstärkenden” Aktivitäten, erklärt Dr. Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Eine amerikanische Studie hat vor Kurzem bei über 900 Kindern bestätigt, dass „high-impact activity“ in der Kindheit auch einer erblichen oder krankheitsbedingten Tendenz zu Osteoporose entgegenwirken kann.

Eine aktuelle finnische Forschungsarbeit legt zudem nahe, dass Bewegungsmangel und schlechte körperliche Fitness bei Kindern im Alter von 6 bis 8 Jahren mit einem erhöhten Risiko für chronische Schmerzen wie Kopf- und Rückenschmerzen verbunden sind. „Kinder sollten täglich mindestens eine Stunde Sport treiben. Ideal ist es, wenn die Muskelkraft des gesamten Körpers und nicht zu einseitig trainiert wird“, rät Niehaus. Je mehr Knochenmasse jemand in seiner Kindheit und im Jugendalter aufgebaut hat, desto weniger gefährdet ist er, im Alter an Osteoporose zu erkranken.

Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de

Foto: Fotolia: ©Shme

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