Sommer, Sonne, Smoothies

Fünf Portionen Obst und Gemüse sollen wir am Tag essen, so die Empfehlung von Ernährungswissenschaftlern. Doch das ist oft schwer zu realisieren. Gelegentlich kann aber ein Smoothie ein bis zwei Portionen Obst und Gemüse am Tag ersetzen. Ein bis zwei Handvoll Obst und Gemüse finden darin locker und lecker Platz. Selbst ausgemachte Frischkost-Muffel können dieser Art des Verzehrs etwas abgewinnen. Und gerade im Sommer ist das Angebot an frischem Obst und Gemüse groß.

Fast alle Obstarten eignen sich für Smoothies. Bananen sind stets eine gute Grundlage, sie sorgen für Cremigkeit und Süße. Geeignet sind alle Beeren, Mango, Pfirsich, Melone, Kiwi und Ananas, darüber hinaus Äpfel und Birnen. Wer gerade erst mit der Smoothie-Kultur anfängt, sollte zunächst den Fruchtanteil höher halten und sich langsam an ein Mischverhältnis mit Gemüse von 50:50 herantasten.

Bei Gemüse ist willkommen, was gerade Saison hat. Rote Bete, Karotten, Gurke, Blattsalate oder Spinat sorgen nicht nur für eine tolle Färbung, sie liefern auch sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Damit die fettlöslichen Vitamine besser vom Körper aufgenommen werden können, empfiehlt sich die Zugabe von etwas Fett wie zum Beispiel Raps- oder Leinöl oder in Form von Avocado oder Nüssen.

Als Flüssigkeit bieten sich Fruchtsäfte an, aber auch Wasser, Milch, Pflanzendrinks, Joghurt oder grüner Tee. Für noch mehr Abwechslung sorgen Gewürze wie Vanille oder Zimt sowie Kräuter wie Minze und Basilikum. Extra-Süße bringen Feigen, Datteln oder Honig. Mit Haferflocken kommen hochwertige Proteine hinzu. Fortgeschrittene mixen auch schon einmal sogenannte Superfoods wie Acai-, Spirulina-, Matchapulver, Gojibeeren oder Chiasamen unter. Als Faustregel gilt aber: Drei bis fünf Zutaten pro Smoothie reichen aus, um eine schmackhafte Mischung zu erhalten.

Quelle: Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Foto: Julia Sudnitskaya/Stock Adobe

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