Pokémon GO: Tipps für Eltern

Pokémon GO ist mittlerweile ein globales Phänomen. Mit Blick auf das Handy laufen Nutzer herum, um mit ihren Smartphones Pokémon-Kreaturen zu fangen. Doch Eltern sollten sich über das Spiel informieren. Denn verschiedene Institutionen warnen vor Gefahren für Kinder und Jugendliche wie Unachtsamkeit im Straßenverkehr und kriminellen Übergriffen.

Das Prinzip: Es müssen Monster gefangen werden, indem man sie mit Pokébällen bewirft. Ab einem bestimmten Level kann der Spieler Pokémon Gyms in der Nähe besuchen, wo seine Monster trainieren können, um an Arena-Wettkämpfen teilzunehmen.

Bevor Kinder jedoch auf eigene Faust spielen, sollten Eltern sich selbst ein Bild machen, lautet der Rat von Jugendschutzorganisationen, die das Spiel frühestens ab 13 Jahren empfehlen. Eltern sollten auch die kostenlose Installation und Anmeldung selbst vornehmen und sich vorher über Datenschutzbestimmungen und Altersfreigaben informieren. Wichtig: Die App speichert die Standortdaten, die von Mitspielern eingesehen werden können. Kostenpflichtige In-App-Angebote verlocken Spieler außerdem, Elemente zu kaufen, mit denen das Erreichen einer höheren Spieleebene (Level) erleichtert wird. Dies sollte für Minderjährige ausgeschlossen werden. Eltern sollten mit ihren Kindern auch Tabuzonen (z. B. verkehrsreiche Regionen oder privates Gelände) bestimmen und das Spielen auf bestimmte Zeiten und Tage begrenzen.

Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de

Foto: Fotolia, lumenphotos

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