Pille jetzt bis 21 kostenfrei

Das kürzlich in Kraft getretene Gesetz zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch regelt auch den Anspruch auf empfängnisverhütende Mittel und die „Pille danach“ neu: Bisher hatten Versicherte bis zu einem Alter von 19 Jahren Anspruch auf die Versorgung mit verschreibungspflichtigen empfängnisverhütenden Mitteln und nicht verschreibungspflichtigen Notfallkontrazeptiva, soweit sie ärztlich verordnet wurden. Mit der Änderung in § 24a Abs. 2 Satz 1 SGB V wird diese Altersgrenze vom vollendeten 20. Lebensjahr auf das vollendete 22. Lebensjahr, also auf 21 Jahre, heraufgesetzt.

Hintergrund: Das Gesetz soll unter anderem ungewollte Schwangerschaften verhindern und insbesondere jungen Frauen einen selbstbestimmten Umgang mit Mitteln der Empfängnisverhütung ermöglichen. Mit der Erhöhung der Altersgrenze sollen insbesondere Versicherte unterstützt werden, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage die Kosten für empfängnisverhütende Mittel nicht ohne Weiteres aufbringen können.

Quelle: www.gkv-spitzenverband.de

Foto: mraoraor, AdobeStock

Zurück