Pflaumen oder Zwetschgen: Kennen Sie den Unterschied?

Ein Kilogramm Pflaumen, Zwetschgen, Renekloden und Mirabellen essen die Deutschen nach Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) pro Jahr und Kopf. Rund 63 kg Obst sind es insgesamt. Jetzt haben Pflaumen und Zwetschen Saison. Aber kennen Sie den Unterschied?

Pflaumen im engeren Sinne sind rundliche bis ovale Früchte mit einer Längsnaht, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Die Haut ist blauviolett, rot oder gelb gefärbt. Häufig lässt sich der Stein wegen des weichen Fruchtfleischs nur schwer lösen. Die saftig-süßen Pflaumen schmecken als Frischobst, aber auch im Mus, in der Konfitüre und im Früchtebrot.

Im Gegensatz dazu sind Zwetschgen – auch Zwetschen oder Quetschen genannt – kleiner und länglich-oval bis plattrund geformt mit spitzen Enden. Meist besitzen sie keine Furche oder nur eine schwache Bauchnaht. Zwetschgen sind überwiegend blauviolett gefärbt und haben ein festes Fruchtfleisch mit süßsaurem Geschmack. Der Stein lässt sich sehr gut vom Fleisch lösen. Da Zwetschgen im Vergleich zu Pflaumen weniger Wasser enthalten, zerfallen sie beim Erhitzen nicht. Daher sind sie sehr gut als Belag für Blechkuchen geeignet.

Die Hauptsaison ist in den Monaten Juli bis September. Beim Einkauf sollten die Steinfrüchte möglichst reif sein und einen feinen aromatischen Duft verströmen. Der weißliche Film auf der Schale (Reif) ist ein Zeichen für Frische. Pflaumen und Zwetschgen halten sich im Kühlschrank einige Tage und sollten vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden.

Quelle: www.bzfe.de

Foto: Fotolia, Mara Zemgaliete

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