Magnesiummangel: Kennen Sie die Symptome?

Magnesium ist für die Energiebereitstellung im Körper verantwortlich und unterstützt zahlreiche Stoffwechselprozesse. Zudem trägt es zur Muskelentspannung bei und verhindert Muskelkrämpfe. Gewebe, Organe und Nervensystem werden in ihrer Funktion vom Magnesium unterstützt und der Cholesterinspiegel gesenkt.

Ein Magnesiummangel kann stressbedingt entstehen, aber auch durch zu wenig Gemüse auf dem Speiseplan und Medikamente. So nimmt der Magnesiumbedarf zu, wenn man Medikamente zur Krebsbehandlung, Glukokortikoide wie Kortison oder die Pille zur Schwangerschaftsverhütung einnimmt. Auch Abführmittel und einige Antibiotika können diesen Mineralstoffmangel herbeiführen.

Einen erhöhten Bedarf an Magnesium haben Schwangere und stillende Frauen, Menschen, die an Essstörungen leiden, Leistungssportler und Personen mit Erkrankungen von Nieren, Leber, Dünndarm oder Bauchspeicheldrüse.

Folgende Symptome treten bei einem Magnesiummangel auf:

  • Muskelkrämpfe
  • Reizbarkeit und Nervosität
  • Konzentrationsstörungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Magen-Darm-Probleme (wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall)
  • Gewichtsverlust
  • Schläfrigkeit

Bei einem Magnesiummangel muss jedoch nicht immer gleich zu Präparaten gegriffen werden. Der Mineralstoff ist in vielen, vorwiegend pflanzlichen, Lebensmitteln enthalten wie Kakao, Nüssen (Cashewkerne, Mandeln, Haselnüsse) und Sojaprodukten. Aber auch Haferflocken, Linsen, Erbsen und Spinat enthalten größere Mengen Magnesium.

Quelle: EAT SMARTER, Portal für ausgewogene Ernährung, Fitness und Gesundheit, www.eatsmarter.de

Foto: Fotolia, bit24

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