Krank durch Wetterumschwung?

Morgens noch eiskalt, mittags sonnig, abends nass: Ein Grund für Schlappheit und Kreislaufprobleme ist der häufige Wetterumschwung mit schon sehr warmen und dann wieder kalten Stunden oder Tagen. Das macht unserem Körper zu schaffen, weil sich die Blutgefäße ständig weiten und wieder verengen müssen. Nervensystem und Blutkreislauf werden belastet, im schlimmsten Fall steigt das Risiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Empfindliche Menschen sollten daher im Frühjahr auf kalt-warme Wechselduschen setzen sowie auf Saunagänge – jeweils mit einem abschließenden kühlen Guss. Mit täglichen Spaziergängen und regelmäßigem moderaten Ausdauersport stärken Sie Ihre Blutgefäße.

Sehr viel weniger gefährlich ist übrigens die verbreitete Frühjahrsmüdigkeit. Neben der Antriebslosigkeit leiden viele dabei auch unter Kopfschmerzen. Menschen mit niedrigem Blutdruck verspüren Schwindel, und gerade Senioren kämpfen während dieser Zeit oft mit Kreislaufproblemen.

Es ist zwar gerade die stärker werdende Sonne, die den Organismus auf den Kopf stellt. Aber trotzdem hilft es am meisten gegen Frühjahrsmüdigkeit, sich jetzt möglichst viel draußen im Freien zu bewegen – etwa durch ausgiebige Spaziergänge, Wanderungen, Nordic Walking, Radtouren und Laufsport. Aber auch im Alltag gilt: Legen Sie möglichst immer wieder Fußstrecken im Freien ein, Ihre Laune wird mit jedem Schritt steigen.

Foto: © Halfpoint - stock.adobe

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